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Die Region Madeira setzt sich zusammen aus den Subregionen DOC Madeira und Vinho Regional Madeirenses

Madeiras Likörweine halten sich ewig und sind bekannt dafür, dass sie mehr als zwei Jahrhunderte überdauern können.
Vor der Küste Afrikas, etwa 1000 Kilometer vom portugiesischen Festland entfernt, liegt die subtropische Insel Madeira, die lange Zeit hauptsächlich für ihre Likörweine der DOP Madeira bekannt war. Darüber hinaus werden hier aber auch klassische Stillweine als DOP Madeirense oder Vinho Regional Terras Madeirenses produziert. Als zahlreiche Weinstöcke auf Madeira Ende des 19. Jahrhunderts der Reblaus zum Opfer fielen, pflanzte man hybride, amerikanische Rebstöcke, die gegen diese Schädlinge resistent waren. Seither kamen zwar auch bessere, europäische Rebsorten hinzu, es gibt aber auch heute noch viele der amerikanischen Arten.

Unter den Einheimischen sind die Tischweine aus den Hybrid-Trauben beliebt, für die kontrollierten Ursprungsbezeichnungen dürfen diese aber nicht verwendet werden. Seit einiger Zeit produzieren von der Regierung finanzierte Weinbaubetriebe frische DOC und Vinho Regional Weine aus europäischen Traubensorten. Für Weißweine ist die Verdelho erste Wahl, bei Rotweinen die Tinta Negra. Es wird aber, wenn auch nur in geringen Mengen, eine weitere große Auswahl an portugiesischen und internationalen Trauben angepflanzt. Madeira, bekannt auch als die „Blumeninsel“, verdankt dem Golfstrom ein ausgewogenes, nicht zu trockenes Klima mit zahlreichen Sonnenstunden und einer durchschnittlichen Temperatur von 22 Grad im Sommer und 16 Grad im Winter. Es bilden sich fast täglich Wolken über dem bergigen Inland. Kurzen Regenschauern folgt unmittelbar strahlender Sonnenschein – sehr zur Freude der zahlreichen Touristen, die jedes Jahr Madeira besuchen.

Das moderate, feuchte Klima und die fruchtbaren Vulkanerde lassen die Trauben gut reifen, es entstehen Weine mit moderatem Alkoholgehalt. Die ersten Exporteure Madeiras fanden heraus, dass die Zugabe von Brandy sich positiv auf ihre zu transportierenden Weine auswirkte. Sie bemerkten zudem, dass sich das Weinaroma während der langen, heißen Seereisen über den Äquator intensivierte und nussige Komponenten hinzukamen. Madeiras Winzern gelang es, diesen Effekt nachzuahmen. Heute lässt man die Likörweinen über mehrere Jahre bis Jahrzehnte unter Glasdächern reifen, wo sie in Holzfässern von der Sonne erwärmt werden. Der Prozess wird „Canteiro“ genannt. Mit der „Estufa-Methode“ können die Weine preisgünstiger hergestellt werden. Dabei wird der Wein drei bis sechs Monate lang in temperaturgesteuerten Stahltanks erwärmt. Drei Monate des Estufa-Verfahren entsprechen ungefähr vier Jahren der Canteiro-Methode, wobei Ergebnisse weniger fein sind. Madeiras Rebanlagen sind in kleine Parzellen aufgeteilt, liegen auf den Terrassen der Vulkanhänge. Der Großteil der Rebstöcke wird an Pergolas hochgezogen. Die Traubenernte beginnt Mitte August und endet Mitte Oktober, wobei kleine Winzerbetriebe manchmal nur geringe Mengen an Trauben abliefern. Um die gewünschte Süße der Madeira Weine zu erreichen, wird der Fermentationsprozess durch den Zusatz von neutralem Alkohol auf Weinbasis unterbrochen, sobald die Hefen einen gewissen Traubenzuckeranteil aufgebraucht haben. Traditionell werden vier typische weiße Trauben der Insel mit bestimmten Weinaromen assoziiert: Sercial – trocken, Verdelho – halbtrocken, Bual (oder Boal) halblieblich, und Malmsey (oder Malvasia) – lieblich. Da der Bestand dieser vier Rebsorten knapp ist, wird die weitverbreitete rote Negra Mole heutzutage dazu verwendet, das gesamte Süßspektrum der Madeira Weine auszudrücken. Für die absoluten Spitzenweine der DOC Madeira verwendet man jedoch auch heute noch ausschließlich die vier klassischen weißen Sorten, gelegentlich ergänzt von der Terrantez. Die Weinklassifizierung erfolgt je nach Lagerungsmethode, Lagerungsdauer und Rebsorte. Colheita Weine werden unter Verwendung der klassischen weißen Trauben oder der Tinta Negra erzeugt und mindestens fünf Jahre im Holz ausgebaut. Für Vintage, Frasqueira oder Garrafeira Weine verwendet man ausschließlich eine der klassischen weißen Trauben. Per Canteiro-Verfahren werden diese 20 Jahre im Holzfass gereifts.

Zugelassene Trauben für DOC Madeirense und IGP Terras Madeirenses: Verdelho, Malvasia Fina (Boal), Sercial, Malvasia, Folgasão (Terrantez), Chardonnay, Chenin, Bastardo, Cabernet Sauvignon, Complexa, Deliciosa, Merlot, Tinta Barroca, Tinta Negra, Touriga Francesa, and Touriga Nacional

Hauptrebsorten der DOP Madeira: Tinta Negra, Sercial, Boal, Malvasia, Terrantez and Verdelho

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Die Region Madeira setzt sich zusammen aus den Subregionen DOC Madeira und Vinho Regional Madeirenses

Madeiras Likörweine halten sich ewig und sind bekannt dafür, dass sie mehr als zwei Jahrhunderte überdauern können.
Vor der Küste Afrikas, etwa 1000 Kilometer vom portugiesischen Festland entfernt, liegt die subtropische Insel Madeira, die lange Zeit hauptsächlich für ihre Likörweine der DOP Madeira bekannt war. Darüber hinaus werden hier aber auch klassische Stillweine als DOP Madeirense oder Vinho Regional Terras Madeirenses produziert. Als zahlreiche Weinstöcke auf Madeira Ende des 19. Jahrhunderts der Reblaus zum Opfer fielen, pflanzte man hybride, amerikanische Rebstöcke, die gegen diese Schädlinge resistent waren. Seither kamen zwar auch bessere, europäische Rebsorten hinzu, es gibt aber auch heute noch viele der amerikanischen Arten.

Unter den Einheimischen sind die Tischweine aus den Hybrid-Trauben beliebt, für die kontrollierten Ursprungsbezeichnungen dürfen diese aber nicht verwendet werden. Seit einiger Zeit produzieren von der Regierung finanzierte Weinbaubetriebe frische DOC und Vinho Regional Weine aus europäischen Traubensorten. Für Weißweine ist die Verdelho erste Wahl, bei Rotweinen die Tinta Negra. Es wird aber, wenn auch nur in geringen Mengen, eine weitere große Auswahl an portugiesischen und internationalen Trauben angepflanzt. Madeira, bekannt auch als die „Blumeninsel“, verdankt dem Golfstrom ein ausgewogenes, nicht zu trockenes Klima mit zahlreichen Sonnenstunden und einer durchschnittlichen Temperatur von 22 Grad im Sommer und 16 Grad im Winter. Es bilden sich fast täglich Wolken über dem bergigen Inland. Kurzen Regenschauern folgt unmittelbar strahlender Sonnenschein – sehr zur Freude der zahlreichen Touristen, die jedes Jahr Madeira besuchen.

Das moderate, feuchte Klima und die fruchtbaren Vulkanerde lassen die Trauben gut reifen, es entstehen Weine mit moderatem Alkoholgehalt. Die ersten Exporteure Madeiras fanden heraus, dass die Zugabe von Brandy sich positiv auf ihre zu transportierenden Weine auswirkte. Sie bemerkten zudem, dass sich das Weinaroma während der langen, heißen Seereisen über den Äquator intensivierte und nussige Komponenten hinzukamen. Madeiras Winzern gelang es, diesen Effekt nachzuahmen. Heute lässt man die Likörweinen über mehrere Jahre bis Jahrzehnte unter Glasdächern reifen, wo sie in Holzfässern von der Sonne erwärmt werden. Der Prozess wird „Canteiro“ genannt. Mit der „Estufa-Methode“ können die Weine preisgünstiger hergestellt werden. Dabei wird der Wein drei bis sechs Monate lang in temperaturgesteuerten Stahltanks erwärmt. Drei Monate des Estufa-Verfahren entsprechen ungefähr vier Jahren der Canteiro-Methode, wobei Ergebnisse weniger fein sind. Madeiras Rebanlagen sind in kleine Parzellen aufgeteilt, liegen auf den Terrassen der Vulkanhänge. Der Großteil der Rebstöcke wird an Pergolas hochgezogen. Die Traubenernte beginnt Mitte August und endet Mitte Oktober, wobei kleine Winzerbetriebe manchmal nur geringe Mengen an Trauben abliefern. Um die gewünschte Süße der Madeira Weine zu erreichen, wird der Fermentationsprozess durch den Zusatz von neutralem Alkohol auf Weinbasis unterbrochen, sobald die Hefen einen gewissen Traubenzuckeranteil aufgebraucht haben. Traditionell werden vier typische weiße Trauben der Insel mit bestimmten Weinaromen assoziiert: Sercial – trocken, Verdelho – halbtrocken, Bual (oder Boal) halblieblich, und Malmsey (oder Malvasia) – lieblich. Da der Bestand dieser vier Rebsorten knapp ist, wird die weitverbreitete rote Negra Mole heutzutage dazu verwendet, das gesamte Süßspektrum der Madeira Weine auszudrücken. Für die absoluten Spitzenweine der DOC Madeira verwendet man jedoch auch heute noch ausschließlich die vier klassischen weißen Sorten, gelegentlich ergänzt von der Terrantez. Die Weinklassifizierung erfolgt je nach Lagerungsmethode, Lagerungsdauer und Rebsorte. Colheita Weine werden unter Verwendung der klassischen weißen Trauben oder der Tinta Negra erzeugt und mindestens fünf Jahre im Holz ausgebaut. Für Vintage, Frasqueira oder Garrafeira Weine verwendet man ausschließlich eine der klassischen weißen Trauben. Per Canteiro-Verfahren werden diese 20 Jahre im Holzfass gereifts.

Zugelassene Trauben für DOC Madeirense und IGP Terras Madeirenses: Verdelho, Malvasia Fina (Boal), Sercial, Malvasia, Folgasão (Terrantez), Chardonnay, Chenin, Bastardo, Cabernet Sauvignon, Complexa, Deliciosa, Merlot, Tinta Barroca, Tinta Negra, Touriga Francesa, and Touriga Nacional

Hauptrebsorten der DOP Madeira: Tinta Negra, Sercial, Boal, Malvasia, Terrantez and Verdelho

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